Zu den umliegenden Dörfern wandern

Die Wege zu den Vororten von Levanto

Besuch der Dörfer
Route 1: Bahnhof Levanto (10 m über dem Meeresspiegel) – Ridarolo (104 m über dem Meeresspiegel)-S. Bartholomäus (200 m ü.M.)-Pastine (202 m ü.M.)-Lerici (133 m ü.M.) – Sorlana – Montale (154 m ü.M.) – Casella (106m ü.M.) – Dosso (237 m ü.M.) – Groppo (202 m ü.M.) – Lavaggiorosso (281m ü.M.)-Lizza (191 m ü.M.)- Crocetta (263m ü.M.)-Promenade (3m ü.M.)
Ausgangspunkt: Bahnhof Levanto
Ankunft: Levanto Promenade
Laufzeit total: h 4.30 ca.
Länge ca. 14 km.
Max. Höhenunterschied: 281m ü.M.
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wegweiser: weiß / rot C.A.I. Nr. 18 – 19 – 24 bis 30
Interessen: Geschichte, Kunst, Landschaft, Natur
Einkehrmöglichkeiten: Montale Bar, Trattoria in Lavaggiorosso. Brunnen entlang dem Weg.

Der Weg startet vom Parkplatz hinter dem Bahnhof. Gehen Sie am Fußballfeld „Moltedo“ entlang, vor der Kirche „N.S. della Guardia“ biegen Sie rechts ab, überqueren die Brücke und biegen dann in Richtung Monterosso nach links ab. Nach 100m, bei der Häusergruppe „S. Rocco del Piano“ beginnt der bequeme Wanderweg (CAI Nr. 18) – gehen Sie diesen ca. 15 min leicht bergauf.

Nach Erreichen der Ortschaft Ridarolo, halten Sie sich links auf der schmalen, Fahrstrasse, an der rechtsliegenden Kirche San Giovanni Battista vorbei bis Sie die große Wege-Kreuzung vor der Kapelle S. Bartholomäus erreichen. Hinter dem Gebäude ist ein Trinkwasser-Brunnen.

Hier stöβt man auf den Wanderweg Nr. 30, der horizontal auf halber Berghöhe verläuft und alle „ville“/ umliegenden Dörfer miteinander verbindet. Gehen Sie nun in Richtung Nordwesten nach Pastine – Montale. Der Weg, leicht bergab, führt an Pinien- und Kastanienwäldern vorbei und schließlich zu einer Brücke, ab hier beginnt der Weg wieder sanft anzusteigen, geht durch Olivenhaine, die mit den typischen orangen Netzen für die Olivenernte „geschmückt“ sind.
Nun erreichen Sie den kleinen Ort Pastine. Der Weg bringt Sie zur Kapelle S. Maria Assunta – hier schwenken Sie nach rechts ab. Bitte folgen Sie der Fahrstrasse (der alte Eselsweg ist leider unpassierbar) nach unten, halten Sie sich dann rechts – nach ca. 300m führt links ein asphaltierter steiler Weg zum Ort Lerici.

Sie sind nun vor der Kapelle „St. Antonius von Padua“ und halten sich rechts zwischen Häusern durch, der Weg geht nun etwas bergab bis Sie auf die Rückansicht einer alten restaurierten Steinmühle stoβen. Gehen Sie den Weg immer weiter, Sie erreichen dann das Tal „Fico“ und steigen dann weiter bis zu den Häusern von Montale, früher genannt Ceula. Gehen Sie den Weg durch die Ansiedlung bis Sie in die Nähe der Pfarrkirche kommen.
Die aus dem achtzehnten Jahrhundert stammende Fassade der Kirche von „San Siro“ verbirgt wertvolle romanische Verzierungen: ein kurzer Halt ist ein Muss, um auch den Innenraum bewundern zu können.
Eine Variante des Wanderwegs führt von Pastine nach Vignana statt die Abzweigung nach Lerici zu wählen. Von hier führt die Strecke hinunter auf der linken Seite und man stöβt so auf den Weg Nr. 24, der direkt zum Dorfeingang von Montale führt. (weiter siehe oben)

Verlassen Sie den Kirchplatz und überqueren Sie die Straße, gehen nach rechts- nach wenigen Metern gehen Sie links auf der Höhe eines Wohnhauses nach unten. Wieder bewegen Sie sich durch Olivenhaine im Tal, bis Sie zu einer kleinen Marienkapelle kommen. Eine charakteristische Brücke ermöglicht es, den Bach Dosso zu überqueren, vorbei an den linksliegenden Ruinen einer Mühle und nun beginnt der Aufstieg zu dem gleichnamigen Dorf „Dosso“. Hier können Sie die architektonischen Details der Häuser und die in Schiefer geschnitzte „Verkündigung“ über dem Portal der Kapelle, die Johannes dem Evangelisten gewidmet ist, bewundern.
Sobald Sie das Dorf verlassen, folgen Sie wieder dem Wanderweg, der ein wenig weiter unten auf die Fahrstraβe stöβt. Geht man weiter, kommt man zu dem Ort Groppo. Immer weiter der Straße folgend, erreicht man die Abzweigung nach Lavaggiorosso. Passieren Sie die Abzweigung oder wenn Sie es bevorzugen, machen Sie einen Abstecher in das Dorf und besichtigen die Pfarrkirche San Sebastiano .

Auf der Höhe von Lizza können Sie den ganzen Rundweg, den Sie gerade bewältigt haben, überblicken. Weiter geht’s über steile Passagen bis zur Kapelle „Santa Maria Assunta“. Aber unser Weg ist noch nicht abgeschlossen.
Noch einmal müssen Sie zu den Ruinen einer Windmühle hochsteigen – hier kommen Sie zu dem Gelände des alten Steinbruchs, wo früher der berühmte rote Marmor von Levanto gebrochen wurde.
Zurück auf dem gepflasterten Weg, nehmen Sie rechts auf der Höhe der ersten Kurve erneut den Wanderweg.Sie gewinnen wieder ein wenig Höhe und lassen hinter sich die Häusern, hier gehen Sie die Route 19 weiter, die entlang dieser Strecke ein Feldweg ist. In der Nähe der Gegend Crocetta sehen Sie die alten Steinbrüche, die jetzt stillliegen.
Die Vegetation ist nun karg und öde und wenn Sie dem Weg weiterfolgen, der über den „Hexenberg“ führt, öffnet sich der Blick auf das Meer. Leicht zu erkennen, sind die enormen verheerenden Folgen eines nicht lange zurückliegenden Waldbrandes.
Nun geht’s runter auf gewundenem Weg zwischen Zysten, Thymian, Wacholder -vor sich nur Himmel und Meer. Nach dem Überqueren der Straße weiter, bis Sie die Promenade und den Strand erreichen.